diese serie, aufgenommen an verschiedenen tagen über einen zeitraum von drei monaten des jahres 1992 in wien (mit analoger kleinbildkamera, darum nicht sonderlich brillant), war eigentlich gedacht als beleg dafür, dass wolken früher anders aussahen als heute in zeiten (beinahe) täglicher chemtrails, und in der tat zeigen sie das folgende (eigentlich) nicht:
chemtrails (und auch keine "langen kondensstreifen"),
schwaden und schlieren,
geschwungene fäden,
wellenmuster in den wolken, mit verschiedenen frequenzen und richtungen,
verästelte wolken,
wolken, die, obwohl auf gleicher höhe, in unterschiedliche richtungen gezogen werden,
wolken, die an manchen stellen feine details zeigen und an anderen verschwommen sind, und das womöglich noch in regelmäßigen abständen,
geometrische formen (z.b. gerade kanten, parallele streifen),
sichtbare sonnenstrahlen an trockenen tagen (durch staub sichtbar gemacht, und nicht durch wasserdampf),
farbig schillernde wolken,
"verwaschene" wolken (die aussehen als müssten sie ständig gegen ihre auflösung ankämpfen)
oder nach oben reflektierte schatten (die dann auf der der sonne zugewandten, also "falschen", seite erscheinen).

es gibt allerdings eine ausnahme: drei fotos von einem bestimmten tag, auf denen wahrscheinlich tatsächlich (zumindest) zwei chemtrails zu sehen sind. das führte uns zu dem schluss dass es bereits 1992, also lange vor dem offiziellen start des programms in österreich, versuche mit versprühten aerosolen gegeben haben könnte (so wie sie in den usa bereits nach dem 2. weltkrieg stattfanden).
und auch über zwei andere fotos könnte man meinen, ein roter halo um die sonne und eine helle trübung des himmels über den wolken könnten von chemtrails herrühren. im nachhinein, und angesichts der desinformationspolitik der behörden, kann man nur sagen: man kann es nicht wissen. sie könnten auch von abgasen der voest alpine in linz stammen...
die restlichen fotos bilden einen deutlichen kontrast zum heutigen bild und eigenen sich als beweis dafuer, dass das wetter heute manipuliert wird (was ohnehin niemand, der sich damit beschäftigt, bezweifelt).

wer aus den erwähnten ausnahmen schließt, dass man auch über aktuelle fotos nicht mit sicherheit sagen kann, ob sie chemtrails zeigen, dem sei gesagt dass ihre existenz durch luft-, boden-, gewässer-, blut- und haaranalysen (in denen die versprühten metalle aluminium, barium, strontium und eine reihe anderer aufscheinen) eindeutig belegt ist. ohne jeden zweifel...

(im gegensatz zu den neuen, digital fotografierten chemtrail-fotoserien, wo weisse punkte unbekannte flugobjekte oder glänzende partikel darstellen, sind sie hier bloß staub auf dem negativ.)