Kritik an US Patent US5003186   ("Welsbach-Patent")

US Patent US5003186 bildet mehr oder weniger das grundlegende Patent für die ganze Idee, mit metallischen Aerosolen könne man den Treibhauseffekt und somit einen (postulierten) Klimawandel mindern.
Bei seiner Einreichung bzw. Vergabe wurde davon ausgegangen, dass Treibhausgase die Abstrahlung von Wärme von der Erde ins All während der Nacht in signifikantem Ausmaß behindern. Sie würden Infrarotstrahlung im (dem sichtbaren Licht) nahen Bereich absorbieren und sich dadurch aufheizen, wodurch sie (alleine) eine gravierende Erderwärmung produzieren.
Die Idee war also, diese Strahlung an den Treibhausgasen vorbeizuschleusen, indem man neue Substanzen einführt (sprich in großer Höhe versprüht), die Infrarostrahlung im nahen Spektrum ("near IR") in sichtbares Licht und in Infrarostrahlung des fernen Spektrums ("far IR") umwandeln. Die könnte dann ungehindert ins All abstrahlen (und eben nicht von Treibhausgasen absorbiert werden, da die ja nur near IR absorbieren).
Die vorgeschlagenen Substanzen sind "Welsbach-ähnliche", sie zeigen also ein wellenlängenabhängiges Abstrahlungsspektrum. Oxide von Metallen tun das, und Aluminiumoxid sei wegen seiner leichten Verfügbarkeit (sprich seines geringen Preises) dafür ideal, so das Patent.

Man "füttert" diese Substanzen also mit near IR, und heraus kommt far IR und sichtbares Licht.
Das hätte nachts theoretisch funktionieren und tatsächlich zu einer Abkühlung beitragen können.
Die Fehler darin sind allerdings:

- erstens:
CO2 ist kein nennenswertes Treibhausgas. Nicht einmal mit allem Methan zusammen trägt es in einem signifikanten Ausmaß zur Erwärmung der Atmosphäre bei. Somit ist auch keine Abkühlung zu erzielen, indem man ihren Effekt aufhebt.

- zweitens:
Keine Erderwärmung kann so gravierend sein, dass sie den flächendeckenden Einsatz von schädlichen Substanzen rechtfertigt, um sie abzuwenden.

- drittens:
ein weiteres Problem betrifft die Höhen:
Das Patent spricht von "stratospheric seeding", also einer Aerosolausbringung in Höhen zwischen 15 und 50 km, in der Stratosphäre eben. Die Treibhausgase vermutet das Patent in Höhen zwischen 7 und 15 km, und kommerzielle Flugzeuge, die als Sprüher angeboten werden (und nun tatsächlich zum Einsatz kommen, neben militärischen Tankern in Höhen zwischen 11 und 13 km, also knapp über dem kommerziellen Flugverkehr) fliegen maximal 11 km hoch.
Normale Flugzeuge (also andere als Hyperschallflugzeuge oder gar Raketen) sind also gar nicht zu einem "stratospheric seeding" fähig.

- viertens (und im Gegensatz zu den ersten beiden Punkten unstrittig):
Es mag ja sein dass die Aerosole nachts theoretisch so wirken wie beschrieben, aber was machen sie denn am Tag?
Sie bleiben ja in der Luft. Laut Patent bis zu einem Jahr, nach eigenen Beobachtungen ca. 48 Stunden lang, auf jden Fall länger als einen halben Tag. Man kann sie also nicht abends versprühen, damit sie nachts ihren Dienst tun, und am nächsten Morgen wären sie verschwunden. Nein, sie bleiben Tag und Nacht wirksam. Und am Tag werden die Aerosole weniger mit near IR "gefüttert" als hauptsächlich mit sichtbarem Licht (die Sonnenstrahlung besteht nur zu ca. 30% aus Infrarotstrahlung).
Wenn sie auch diesen Input in far IR umwandeln, tragen sie logischerweise zu einer Erwärmung bei (Licht kommt rein, und Licht plus Infrarot kommt heraus).
Das strahlen sie natürlich nicht nur ins All ab, sondern in alle Richtungen, also auch (und wahrscheinlich sogar bevorzugt) auf den Boden.
Zudem absorbiert Wasser far IR besser als near IR (es absorbiert mid IR zwar am besten, aber das wird ja von den Aerosolen absorbiert). Das heißt, dass Infrarotstrahlung im langwelligeren Bereich (far IR) als wärmer empfunden wird als solche im kurzwelligeren Bereich (near IR), denn Menschen bestehen ja zu einem guten Teil aus Wasser.
(Wie jeder weiß der einen hat, wird die Wärme, die ein Kachelofen abgibt, als stärker empfunden als die eines Metallofens, weil sie längerwellig ist und tiefer in den Körper eindringt.)
Und das ist genau das, was wir beobachten: die Aerosolschicht mindert zwar den Lichteinfall, aber es wird nicht kühler, wie man erwarten könnte, sondern heißer.
Offenbar wirkt sich die (theoretisch gut gemeinte und nachts vielleicht sogar ein wenig funktionierende) wellenlängenabhängige Abstrahlung am Tag anders aus, als im Patent beabsichtigt.
Dass sich trotzdem viele (oder alle?) Geo-Ingenieure und weitere Geoengineering-Patente auf US5003186 beziehen, kann aber kein Irrtum sein. So verblendet können die nicht sein, um nicht zu merken dass es heiß wird, wenn sie sprühen.
Die subjektiv empfundene Hitze an gewissen Tagen, die dann von der Mainstream-Presse dem Klimawandel zugeschrieben wird, ist viel stärker als durch einen Klimawandel erklärbar wäre, denn der beträgt ja (je nach gerade gültiger Prognose) nur 2 Grad innerhalb von 100 Jahren. Und mit keinem Wort wird da erwähnt, dass wellenlängenabhängig strahlende Substanzen eine Rolle spielen könnten.
Man muss also daraus schließen, dass hier bewusst ein Klimawandel vorgetäuscht wird.
Weiter bestätigt wird diese Absicht durch die Bemühungen, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass sie sich bei der Beurteilung des Klimawandel nicht auf Temperaturmessungen verlassen sollte, sondern auf das subjektive Empfinden.

Ausserdem müsste sich die Abstrahlung durch die Aerosole nachts in einem Leuchten des Himmels bemerkbar machen, denn ein Teil soll ja als sichtbares Licht abgegeben werden. Ein solches Leuchten ist aber nicht erkennbar. Auch das deutet darauf hin, dass das im Patent beschriebene "Vorbeischleusen" der Infrarotstrahlung an den vermeintlichen Treibhausgasen nicht so funktoniert wie propagiert, und dass das den Geo-Ingenieuren bewusst sein muss.

- fünftens kommt weitere Kritik von den Zeitschriften Focus, P.M. und Raum & Zeit, sowie vom Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt, und von den Parteien Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) und Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), wie Wikipedia hier auflistet.
Sie alle zweifeln am patentierten Prinzip und somit an der Sinnhaftigkeit des Geo-Engineering als Mittel zur Minderung des Klimawandels.




Anfang Juni 2016 schaltete TOX.ORG in #75 der Zeitschrift Malmoe (die so ziemlich die letzte unabhängige Zeitschrift in Österreich ist) ein Inserat mit dem Wortlaut:
"Das Problem der "globalen Erwärmung", endlich gelöst!
Die Ursache:
Aluminiumoxid-Nano-Staub wandelt Sonnenlicht in Wärmestrahlung um*.
Die Lösung:
Einfach keinen mehr versprühen...
* wavelength-dependent-emissivity"

Uns ist (besonders nach der Lektüre von Elana Freelands Buch "Chemtrails, HAARP and the Full Spectrum Dominance of Planet Earth") bewusst, dass das eine vereinfachte Darstellung der Sachverhalte ist, aber angesichts des geringen Wissensstands der Bevölkerung wäre es wohl zu kompliziert zu sagen, dass Aluminiumoxid wahrscheinlich immer zusammen mit Bariumsalzen versprüht wird, die sich bei Kontakt mit der Luftfeuchtigkeit stark erhitzen, und dass noch eine Reihe weiterer Metalle, Metalloxide und Metallsalze zum Einsatz kommen, die mit "almospheric heaters" aufgeheizt werden.
All das ändert auch nichts an der Grundaussage des Inserats, dass nämlich die "globale Erwärmung" an dem Tag aufhören würde, an dem man all diese Aerosole, aber vor allem Aluminiumoxid, nicht mehr versprühte.
Vor allem kam es uns darauf an, das "Welsbach-Patent" zur Diskussion zu stellen, das der ganzen Idee des Geo-Engineerings als "Lösung" für den Klimawandel zugrundeliegt.
Denn, stimmt die Sache mit der "wavelength-dependent-emissivity", so wirkt die am Tag genauso wie nachts. Doch nur letzteres wird propagiert.
Stimmt sie hingegen nicht, wird dem Geo-Engineering (zumindest) diese Grundlage und Berechtigung entzogen.
Das ist also eine Schlüsselfrage, und beide Antworten würden zu ungunsten des Geo-Engineerings sprechen. Das rechtfertigt unserer Meinung nach die vereinfachte Darstellung.

Übrigens bestätigt auch Elana Freeland, dass die Abwehr eines "global warmings" bloß Fassade für die Leichtgläubigen ist. In Wahrheit geht es um andere Ziele (z.B. militärische, wie Wetterkrieg und Radaranwendungen). Und natürlich um Geld für die Wall Street, generiert durch Wetterderivate...