f o t o s   v o n   d e r   a r b e i t   m i t   o r m u s   u n d   m e t a l l e n


(viele großformatige Bilder. Seite benötigt lange zu laden.
Erklärungen jeweils über den dazugehörigen Fotos)



Weißes Präzipitat aus Dead Sea Salt, mehrmals gewaschen, daher mit sehr geringem Salzanteil (dem Geschmack nach vielleicht 5%).
Links auf Kunststoff getrocknet, innerhalb von zwei Tagen bei etwas über Zimmertemperatur, neben einem Kachelofen (gut, weil ohne Magnetfelder), und natürlich im Halbdunkel.
Rechts Teile davon in einem Mörser zerrieben. Es ist schneeweiß und besteht (laut Thomas Geckler) zu 60-70% aus Magnesiumhydroxid, und der Rest ist Iridium, Rhodium und Gold im m-state.




Detailaufnahme der Schollen.



Obiges Präzipitat fein zerrieben. Es ist puderig/talkig.




Zweite Trocknungsmethode:
bei 150 Grad im Backrohr, auf Glas.
Zerrieben wird es genauso wie das vorige Pulver. (Es ist etwas dunkler fotografiert, um die Struktur hervorzuheben. Eigentlich ist es weiß.)




Dritte Trocknungsmethode:
auf Glas im Backrohr, bei 50 Grad (braucht dann mehrere Stunden).
In der Mitte noch feucht und milchig/galertartig, aussen schon trocken und weiß.
Macht zerrieben keinen Unterschied zu den vorigen.




Detailaufnahme der Schollenbildung.




Gold in Salzsäure gelöst, im offenen Glas, daher gelb. (Die rechte Lösung ist einen Hauch grünlicher)




Eine wirklich schön grüne Auridlösung. Links dahinter ein schmales Glas mit gelber Lösung, das einen Vergleich bietet.
(Im Glas mit der grünen Lösung steckt eine Kunststoffpipette zum Rühren. Eine zweite zum tröpfchenweise Einbringen von Säure oder Base gibt's bei Bedarf auch. Das Glas ist mit Alufolie ummantelt, und darüber ist noch eine Schicht Plastik, denn wenn Salzsäure auf Aluminium trifft gibt's augenblicklich einen kleinen toxischen Rauchpilz. Zu vermeiden, das...)




Natriumchlorid/-auridsalz. Die großen Kristalle bieten sich zum Verzehr an, und die bunten Krusten zum Recycling (wieder in Säure auflösen).
Diese Schale stand über einen Monat offen, darum ist alles, was sich verfärben kann, bereits verfärbt. Die großen Kristalle bleiben farblos und transparent.




In dieser Schale waren leider keine wirklich großen Kristalle, die das um 45 Grad versetzte niedrigere Quadrat deutlich zeigen, das wir im Text beschrieben haben.
Die Einbuchtung in der Mitte ist aber zu sehen.




Herausgelöste große Kristalle, ca. 2 Monate alt und daher schon deutlich verfärbt, wenn auch vor allem an den Kanten. Sie verlieren dann langsam auch ihre Wirkung.




Bei unserem einzigen Versuch, eine transparente, basische und mit pH 12 deutlich überzogene Auridlösung zu trocknen, bildeten sich keine ganz so schönen Kristalle.
Diese hier wurde überhaupt unter ungünstigen Bedingungen getrocknet, nämlich kühl und feucht, und benötigte dazu fast drei Wochen. Das brachte aber ein anderes Phämonen deutlicher hervor, nämlich das Kriechen des Salzes über die Oberfläche des Behälters (auf Glas weitaus weiter als auf Kunststoff). Hier ist die ganze Schale bereits mit einer Haut aus Salz bedeckt, innen wie aussen und bis hinunter. Diese Haut erinnert (nur dem Aussehen nach) an eine Schleimschicht von Bakterien. Sie bildet keine Ränder oder Äste, die dann überwachsen werden und noch durchscheinen, sondern einen gleichmäßig dünnen Film mit zarten Falten. Das Salz zieht Salzwasser nach, das dann verdunstet und weiteres Salz zurücklässt.
(wurde alles recycliert)




Eine transparente Auridlösung kann, je nach Lust und Laune (also wohl in Abhängigkeit zur Konzentration, zum Salzgehalt und zu seiner Geschichte, sprich: wie lange war es bei welchem pH-Wert, bis zu welchen Extremen, wie schnell waren die Wechsel, wie warm wurde es dabei, usw.), beim Überziehen transparent bleiben, oder magenta/violett-farbenes Präzipitat bilden. Dieses ist, wie bei allem stark überzogenen, nicht mehr schwammig-kugelig, sondern zerrissen und von heterogener Größe.





Eine gelbe Gold-Lösung, überzogen. Links nur wenig (ca. pH 11,2): gleichmäßig orange-rot (der Farbe nach Auro?), und beim Ausfallen kugelig. Die Kugeln, von homogener Größe, bilden sich jedesmal neu, wenn man das Präzipitat aufschüttelt.
Rechts Präzipitat einer stark überzogenen Lösung (pH über 12): ungleichmäßig geformt und gefärbt, schmutzig braun/grün. Bildet beim Schütteln eher Schlieren, als dass es sich bald wieder zusammenfindet.
Beides Überziehen ist irreversibel. Wird solche Lösung recycliert, sieht sie danach im Basischen wieder genau so aus. Das heißt: auch wenn das Aurid-Auro-Gleichgewicht wiederhergestellt wird und sich die beiden wieder zusammenfinden, "merken" sie sich, dass sie einmal in diesem extremen Zustand waren (der Verdacht liegt nahe, dass dieses "Merken" im Kern stattfindet).
Beide Lösungen sind bereits gewaschen. Alles Transparente über dem Präzipitat ist also reines Wasser.
Waschen ändert nichts am Aussehen des Präzipitats.
Wird solches Präzipitat getrocknet, behält das rote nahezu sein Volumen (und seine Farbe ganz), während das braune im letzten Moment extrem an Volumen verliert (und isolierte, schwarze kleine Pünktchen bildet).




Vorige stark überzogene Lösung, ohne Blitz aufgenommen, und vor der Waschung.




Rotes Präzipitat aufgeschüttelt. Links nach ca. 2 min, rechts nach ca. 4 min und gegen den Himmel gehalten.




Schwarzes Präzipitat ist ein empfindlicher Indikator für die elektromagnetische Umwelt. Ungestört ballt es sich elektrostatisch zusammen (hier auf einem leicht gewölbten Boden, allein schon darum am Rand anders als in der Mitte).
(Und ja, unteres ist grün/braun, nicht schwarz...)





Zwei Gläser mit Gold-Lösung, die gerade noch basisch und transparent war und nun mit Salzsäure geschockt wurde. Dabei wurde die ganze Lösung schlagartig undurchsichtig und gelb-weiß. Gelb ist das Gold, nun plötzlich wieder in saurer Lösung, und weiß das Salz. Das rechte Glas hat diesen Wechsel schon etwas länger hinter sich. Das Weiße sinkt langsam ab und wird immer weißer. Man kann sich vorstellen, dass es beim Auskristallisieren und Absinken m-state einsammelt.
(linkes Foto ohne Blitz und etwas früher aufgenommen (eher Durchsicht), rechtes mit Blitz (Aufsicht))




Dieses Salz lässt sich dann einfach herausfiltern, mit (ungebleichten) Kaffeefiltern.




Obwohl das Salz schon weiß erscheint, lässt sich dennoch eine Menge metallisches Gold heraus saugen, wenn man die Filter dann auf Klopapier legt (und noch ein wenig mehr, wenn man sie danach presst). (Der linke Patch blieb grün...)




Dann ist es im Idealfall weiß, und halbwegs luftig. (Ohne Pressen bekommt es beim Trocknen gelbe Ecken und Kanten.)




Es lässt sich nach dem Trocknen auch noch einmal in destilliertem Wasser auflösen und erneut auskristallisieren. Dann bildet es perfekte Natriumchlorid-Würfel.
Es ist mindestens so potent wie das Auridsalz, und sehr gut verträglich.
Am Rand sieht man Verästeltes die Schalenwand hochwachsen. Es ist gelblich, und wird daher nicht verzehrt.




Weißes Präzipitat, nach Thomas Gecklers Angaben über eine Methode von John (nicht David) Hudson (Auflösen in Salzsäure, Schocken mit Schwefelsäure) aus Dolomit und/oder Sand gelöst, der es "White Dragon" nannte.
Sehr leicht, luftig, und makellos weiß.




Weißes Präzipitat aus Urin (morgens), links bald nach dem Hinzufügen von Natronlauge (überzogen und daher eher flockig als kugelig), rechts ein paar Minuten später (bereits halb abgesunken). Es hat die selbe Form und das selbe Verhalten wie das aus Salz gelöste und das aus Metall geschaffene, was ein gemeinsames Prinzip belegt und somit die ganze Theorie einmal mehr bestätigt.
(Soll heißen: es kann nicht im Urin denaturiertes Protein sein, das ausflockt, wenn es in einer Metalllösung genauso aussieht. Es kann nicht in einer Metalllösung eine Reaktion zwischen Salzsäure und Natronlauge sein, wenn es im Urin und im Salz (in Absenz von Salzsäure also) genauso aussieht. Es kann nicht eine Verunreinigung im unraffinierten Salz sein, wenn es in einer Metalllösung (wo wir reines Natriumchlorid verwenden) genauso aussieht.)




Obiges perfekt weißes Präzipitat (ausgefallen bei pH 10,7) nach zweimaligem Waschen und anschließendem Herausfiltern und Trocknen. Es löst sich leicht vom Papier und ist leicht und zerfällt bei Kontakt. Es riecht nach nichts und schmeckt nach nichts.
Gibt man es in Wasser, wird dieses wolkig (also ungleichmäßig transparent).
Um die Vermehrung von Bakterien nicht zuzulassen sollte es dann nicht lange stehen gelassen sondern bald seiner Bestimmung zugeführt werden.




Welch ein Kontrast: selbiges Präzipitat aus Urin, aber stark überzogen, bis ca. pH 12. Das fällt (interessanterweise erst beim Trocknen) in sich zusammen, wird kompakt und grau, anstatt weiß und luftig. Es klebt am Filter. Soetwas würden wir nicht essen...




Split (Streugut), gewaschen.


Wasser dazu, dann 37%ige Salzsäure, wird beige und braun, schäumt und spritzt und stinkt. (Ganz rechts eine Blase, die kurz das ganze Glas verschließt.)
Die Dämpfe sind offenbar toxisch. (siehe Haupttext)
Da sie sich im Magen wohl ähnlich verhalten würden, sollte man solche Steine unter keinen Umständen schlucken, denken wir.
Aber wir denken ja auch, dass man sowas nicht auf die Straßen streuen sollte, nebst Salz und Schmelzwasser...


Doch nach dem Filtern: wunderschöne, glasklare, zart-grüne und geruchslose Lösung, der man nicht ansieht, dass sie randvoll mit weißem Pulver ist.
Der Rest Splits (bloß wegen Mangels an Salzsäure übrig geblieben, und nicht etwa weil sich nicht alles lösen würde) ist erstaunlich scharfkantig, und keineswegs abgerundet, wie man es vielleicht erwarten würde.


98%ige Schwefelsäure dazu und das Ganze wird sofort milchig. Alles Weiße sinkt bald ab. Im Rest, sowie im Waschwasser, (rechts ein Glas bei der ersten Waschung) steckt aber immer noch viel, das man mit Natronlauge herausholen kann, in perfekten Kugeln ausfallend.


Ein Teil des weißen Präzipitats, herausgefiltert und schon völlig trocken, und davon ein Teil auf der Waage, schlanke 6 Gramm wiegend.
Während der Trocknung, der wir vier Tage gaben, weil wir die großen Brocken nicht zerreiben wollten (wonach es ja schneller gegangen wäre), änderte sich absolut nichts an Volumen oder Aussehen.

Ca. 80% der Menge an weißem "Was-ist-das?", die aus einem der zwei Gläser kam, und somit ca. 40% der Menge, die aus all dem Split kam, der fünf Bilder weiter oben zu sehen ist.
(Das zweite Glas steht noch dahinter, seiner Verarbeitung harrend. Und alles, was sich aus dem Restwasser mittels Natronlauge herausholen lässt, ist da auch nicht berücksichtigt.)
Anders gesagt: ca. drei mal so viel, wie hier zu sehen ist, gab's insgesamt.
Das ist, vom Volumen her, knapp zwei mal so viel wie anfangs Split...